Zürich - Tel Aviv

Im Februar hatte ich die Ehre, Beni von Arx auf seinem letzten Flug in einem A 330 nach Tel Aviv zu begleiten!

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Treffpunkt war das Operation Center 1 in Zürich, wo wir uns dann auch letztendlich fanden. Zwar nicht auf Anhieb, obwohl wir nur getrennt durch ein paar Glasscheiben aufeinander warteten.

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Beni und ich gucken uns die aktuellen Wetterdaten durch während wir auf den Co-Pi warten, der, bis ich zum Gate gehen muss nicht auftaucht! Er ging wie ich zuvor beim andern Eingang des Operation Center 1 rein hehe!

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Der Flieger steht am Gate und Beni und Co-Pi, der inzwischen den Captain auch gefunden hat sind bereits im Cockpit und bereiten sich auf den Flug vor.

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Beni macht seine Ansage! Hinten im Flieger werden die Fluggäste bereits von Markus, Elisabeth, Roland, Julia, Thomas, Jasmin, Leonidas, Marie-Anne und Sabine betreut.

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Ich schweige und geniesse nun die Dinge die da kommen mögen...

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Man schaut sich nochmals diverse Unterlagen an auf  Papier oder Labtop und Beni clickt sich nochmals durch die Waypoints durch welche Markus, der Co-Pi in Eigenarbeit bereits sauber im Navi definiert hat.

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Über meinem Kopf hängt das Overhead Panel, man könnte auch Weihnachtsbaum dazu sagen. Darauf ist rechts das Bedienpanel für mein Headset untergebracht, wo ich auch rumschrauben darf.

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Hier zwängt sich noch eine andere Swiss vor unser aller Nasen vorbei auf die Runway, wo wir auch hin wollen. Da Beni und Markus aber erstmal noch ein kleines Problem mit dem Triebwerk lösen müssen, tut's auch nicht weh.

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Stunden später, nachdem wir von der "Kabine" versorgt wurden, nähern wir uns bereits der Küste von Israel. Beni und Markus hatten zuvor einen virtuellen Kreis auf der Moving Map gezogen, damit Sie nicht vergessen, sich 180NM vor Israel bei der ATC anzumelden. Tut man das nicht, kriegt man Besuch von ein paar F-16 und wird abgefangen.

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Da sind wir! Nach dem Security Check trifft man sich wieder und fährt gemeinsam zum Hotel. Beni, Markus und ich lassen die Nacht noch in der Hotel-Lounge ausklingen und gehen dann schlafen.

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Gähn, am Morgen ziehe ich mal die Vorhänge und erblicke die lang ersehnte Sonne

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Hebräisch wird von links nach rechts geschrieben, wobei die Vokale nicht geschrieben werden, so wie in Arabisch auch. Hier mal ein Beispiel wie die Buchstaben geschrieben werden. Unten im weissen Feld habe ich den Text noch in Handschrift hingekritzelt. Man sieht dass es dabei markante Unterschiede in der Schreibschrift gibt...

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Meine Top Aussicht vom Hotelzimmer des Intercontinental David Hotel's

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Eine kleine Rundumsicht

 

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Unser Hotel links im Bild

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Alt trifft Neu

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Hang out am Strand, eine der Lieblingsbeschäftigungen der Israelis

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Für Europäer sehr fremd, in diesem Land aber etwas absolut normales. Vor Jahren hat mir mal so ein Girl gezeigt wie man eine solche Waffe in 40 Sekunden komplett zerlegt und wieder zusammenbaut. Ihr könnt Euch vorstellen dass ich da ziemlich blöd aus der Wäsche geguckt hatte

 

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Ein Blackhawk Hubschrauber fliegt mit Argusaugen die Küste ab.

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Der malerische Ort Jaffa

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Bevor Beni, Markus und ich uns am Strand zum Abendessen begeben, gibt's noch ein paar stimmungsvolle Erinnerungsfotos.

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Ein Tramper sauber in Szene gesetzt

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Ein Steinwurf von Jaffa entfernt

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Beni guckt seiner verdienten Pension entgegen...

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Während dem Abendessen gibt es einen tollen Sonnenuntergang

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Mitten in der Nacht geht's wieder los zum Ben Gurion Airport wo mich Beni und Markus quasi im Sandwich durch den Security Check für Flugzeug Crews schleusen. Definitiv der kürzeste Check in Israel den ich jeh erlebte.

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Blick aus dem Cockpit wo ein Swissport Wagen neben uns steht. Ein erstes Anzeichen dass es wieder zurück in die kalte Schweiz geht...

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Beni und Markus bei der Vorbereitung für den Abflug. Im Flieger hinten werden die Fluggäste von Peter, Hans, Jaqueline, 2 Daniela's, Elisabeth, Stephanie Beatrice und Sandra umsorgt.

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Wir stehen am Gate B6...

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und taxeln nun zur RW 26 rüber mit direktem Heading zur Küste

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Tschüss Tel Aviv, sehe dich im Sommer wieder :)

 

Videosekquenzen vom Takeoff  5min 53sec        (Play drücken)

Wir lassen die Küste hinter uns und steuern den ersten Waypoint PURLA an.

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Langsam dämmerts auch mir, dass es zurück in die Schweiz geht

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Während Co-Pi Markus sich ein Frühstück gönnt, liest Beni die besorgniserregenden Wetterdaten von Zürich. Schneefall ist angesagt und man diskutiert mögliche Ausweichflugplätze, Basel, Genf, Stuttgard. Mir wärs egal, evtl. würde für mich noch ein Extraflug rausspringen hehe!

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Das Radar zeigt ein Gewitter über Athen, welches wir aber links liegen lassen

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Das Gewitter sieht man auch vom Cockpit aus......genial !!!

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Diese Topographie kommt mir von irgendwo bekannt vor

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Wir fliegen auf rund 40'ooo Fuss, man kann auch sagen unter der Operationshöhe einer Mirage. Das Instrument zeigt nicht exakt die gleiche Höhe wie auf den PFD's an, und man diskutiert wo das Teil seine Daten herkriegt.

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Das Funkgerät von Co-Pi Markus

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Beni's Navigationsgerät, welches sich ausschliesslich von Daten ernährt

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Der Flaps Hebel, welcher vom PNF bedient wird, links das Display wo Wetterdaten abgerufen und ausgedruckt werden können. Damit kann man auch Emails nach Zürich schicken und Infos anfordern, was Beni auch tut.

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Diesen Kippschalter könnte man mit Cäsar's Daumen hoch, Daumen runter vergleichen. Damit wird Einlass ins Cockpit gewährt, oder auch nicht, je nachdem ob man freundlich genug in die Kamera vor dem Cockpit geblinzelt hat.

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Auf dem Autopilot sind immer noch 40'ooo Fuss geloggt

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Copilot Markus hat die Insrumente immer im Blick. Lustigerweise ist er 2 Dörfer von mir weg aufgewachsen und darum war auch die Fasnacht "heisses Thema".

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Auf dem Display tauchen allmälich Orte mit einem E als Anfangsbuchstaben auf, was darauf hindeutet dass dies Deutsche Käffer sind.

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Keinen Schimmer wo wir da sind, aber es schaut ziemlich kalt aus dort untern

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Kalt kriegt auch der Resttreibstoff in den Flügelspitzen. Dem schafft der Captain abhilfe, in dem er den Sprit nach innen umpumt

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Immer wieder werden die Wetterdaten von Zürich angefordert und langsam nähert sich der Punkt wo entschieden werden muss, wo Beni den Flieger runterbringt

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Markus hat inzwischen auf seinem Display das Terrain aufgeschaltet

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Beni schaut sich die Anflugsituation von Zürich nochmals durch, welche 1cm Schnee auf der Piste und Seitenwind versprechen. Er entscheidet sich für eine Landung und sagt nüchtern, "das wird interessant werden". Somit lösen sich meine Spekulationen für einen Extraflug in Luft auf...

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Das Display ist parat für einen ILS Anflug

 

Die letzten Minuten vor der Landung als Video 7min 52sec      (Play drücken)

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Wir stehen bereits am Gate wobei sich das Terrain auf dem Display braun eingefärbt hat

 

Die zufriedene Cockpit Crewxxx

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Ein letzer Blick auf das Flugzeug und die Wetterverhältnisse, die mich nun draussen erwarten werden

Der ganze Trip war sehr überwältigend für mich und ich kam kaum aus dem Staunen raus.

Was mich aber am meistem beeindruckte war folgendes: ein Captain und ein Co-Pilot, welche sich weder kannten noch je zusammen geflogen sind, sitzen in einen A-330 und führen einen Flug durch. Für mich fühlte es sich an als ob Sie dies seit Jahr und Tag tun würden. Ein super harmonisches Team welches sich gegenseitig unterstützte und sich auch wärend dieses kurzen Trips auch Privat etwas kennen lernen durften. Ich ziehe meinen Hut vor solch einer Professionalität. Was würde ich geben wenn ich im Geschäft eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene erleben dürfte.....

Ein herzliches Dankeschön an Beni und Markus für dieses tolle Erlebnis !!!

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